Erkrankungen des ZNS

Medizin-Grafiken, Illustrationen von Frank Geisler
Bildarchiv Bilder Grafiken Anatomie Medizin Mensch


Bildarchiv mit
Bilder, Grafiken,

Illustrationen,
Zeichnungen
aus Anatomie,
Medizin und
Biologie
>> 2000 Bilder <<

.

Impressum I E-Mail

___

Home

Leistungen

Anatomie

Physiologie

Animationen

Wissenswertes

Bildarchiv

Links

___

Anatomische Grafik, Illustration Gehirn, Hirn, Cerebrum von MediDesign Frank Geisler
Frontalschnitt durch Teile des End- und Mittlhirns, Hirnnervenaustritte und Arterienäste an der Hirnbasis: 1 = Großhirnrinde, 2 = weiße Substanz, Nervenbahnen, 3 = Balken, 4 = Schweifkern des Großhirns, 5 = Schweifkern und Schale des Linsenkerns, 6 = Voderhorn des Seitenventrikels, 7 = Inselwindungen, 8 = innere Kapsel, 9 = Linsenkern, 10 = Sehbahn, 11 = Hirnschenkel, 12 = Brücke, 13 = Riechkolben, 14 = innere Halsarterie, 15 = Corpus mamillare, 16 = A. basaliaris, 17 = Wirbelsäulenarterie, 18 = gerade Hirnwindung, 19 = Schläfenlappen, 20 = Kleinhirn, 21 = Hirnstamm, 22 = Rückenmark

___

Wissenschaftliche Illustrationen aus Medizin, Biologie
und Pharmazie
zu wichtigen
Themen:

Organe des
Menschen und
Krankheiten der
inneren Organe

Funktionelle Anatomie Mann und Frau, Organe des Menschen und Physiologie der Organe,
Biologie und Biochemie, Zellen, Zellstrukturen, Gewebe, biologische Zusammenhänge in Wort und Bild;
Bilder, Grafiken, Illustrationen und Zeichnungen sowie Animationen und Flash-Filme: © Frank Geisler

Besucher
Seitenaufrufe

Media

.

.
Medizinische Bilder zu Erkrankungen des ZNS

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Entzündliche Veränderungen im Gehirn bei Migräne

Bei Migräne handelt es sich um eine Erkrankung mit einem meist halbseitigen, pulsierenden starken Kopfschmerz der oft mit Übelkeit und Erbrechen einhergeht. Die anfallsartig auftreten Kopfschmerzen werden häufig ausgelöst durch bestimmte Nahrungsmittel, Schlafmangel und Stress sowie hormonelle Einflüsse. Heilen lässt sich die Migräne nicht, doch bestimmte Medikamente, Triptane genannt, helfen vielen Betroffenen eine Schmerzattacke zu überstehen. Wirksame Therapien lindern das Leiden.

.
Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Entzündliche Veränderungen im Gehirn bei Migräne
.

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Gehirn, Depolarisationswelle bei ischämischem Schlaganfall

.
Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Gehirn, Depolarisationswelle bei ischämischem Schlaganfall

Der Ischämische Schlaganfall oder Hirninfarkt ist eine Form des Schlaganfalls. Auslöser ist eine plötzliche Minderdurchblutung (Ischämie) des Gehirns. Das verschlossene Blutgefäß verhindert, dass das umgebende Hirngewebe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Es entstehen Störungen der Gehirnfunktion in dem betroffenen Gebiet, Nervenzellen sterben ab.

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Gehirn, ischämischer Schlaganfall durch Thrombose

Der ischämische Schlaganfall ist die am weitaus häufigsten auftretende Form. Die Mangeldurchblutung kann mehrere Ursachen haben, z.B. durch eine Thrombose (Gefäßverschluss) sein. Eine Thrombose entsteht, wenn eine durch Arteriosklerose verengte Stelle (Stenose) durch Blutgerinnsel völlig verschlossen wird. Die Hauptursache des Schlaganfalls durch Gefäßverschluss ist die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Risikofaktoren sind beispielsweise Bluthochdruck (Hypertonie), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Rauchen. Die Blutgefäße im Gehirn werden durch die Ablagerungen an den Gefäßwänden immer stärker eingeengt, bis sie sich vollständig verschließen.

Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Gehirn, ischämischer Schlaganfall durch Thrombose

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Gehirn, ischämischer Schlaganfall durch Embolie

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Gehirn, ischämischer Schlaganfall durch Embolie

Eine weitere Ursache des ischämischen Schlaganfalls kann auch eine Embolie sein. Eine Embolie ist ein Vorgang, bei dem ein Blutgerinnsel (Embolus) in ein Blutgefäß eingespült wird und das Gefäß verstopft, so dass eine Hirnregion mit eingeschränkter oder ohne Blutversorgung ist.
Dabei handelt es sich auch um einen Gefäßverschluss, welcher durch Thrombose-Pfropfen ausgelöst wird. Diese sich zum Pfropf werdenden Teilchen entstammen irgendwo im Körper, meist von einem gelösten Blutgerinnsel im Herz, oder den Arterien die das Gehirn versorgen. Die Teilchen werden durch den Blutstrom bis zum Gehirn getragen.

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Gehirn, hämorrhagischer Schlaganfall durch Blutung

Ein hämorrhagischer Schlaganfall geht in zwei Drittel aller Fälle auf Blutungen zurück, die durch geplatzte Gefäße im Gehirn ausgelöst worden sind. Es handelt sich also um eine Einblutung in das Gehirn. Die Betroffenen leiden fast immer eine längere Zeit an überhöhtem Bluthochdruck, oft in Verbindung mit Arteriosklerose. Dadurch werden die Gefäße so beansprucht, dass sie eines Tages platzen.
Schlaganfall-Symptome: Plötzliche Lähmung bzw. Schwäche im Gesicht, Arm oder Bein, meist auf einer Körperhälfte; Verwirrung, Sprachstörung oder Verständnisstörung; Sehstörung auf einem oder beiden Augen; Schwindel, Gleichgewichtsstörung oder Kordinationsstörung; starke Kopfschmerzen ohne bekannte Ursache.

Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Gehirn, hämorrhagischer Schlaganfall durch Blutung

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Gehirn, Meningitis durch Meningokokken

.
Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Gehirn, Meningitis durch Meningokokken
.

Die Hirnhautentzündung (Meningitis) ist eine Entzündung der schützenden äußeren Hüllen von Gehirn und Rückenmark. Die Erreger, die Meningokokken (Neisseria meningitidis) sind Bakterien, welche beim Menschen den Nasen-Rachen-Raum besiedeln und schwere Krankheiten auslösen können. Das Spektrum der Erkrankung reicht von leichten Verläufen mit spontaner Abheilung bis hin zu einem hochakuten Ausbruch, der trotz Behandlung in wenigen Stunden zum Tod führen kann.

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Hirnhautentzündung, Meningitis durch Viren und Bakterien

Die Meningitis begrifft alle drei Schichten der Hirnhaut, die zusammen mit dem Liquor cerebrospinalis Gehirn und Rückenmark umschließen und schützen. Die innerste Schicht der Hirnhaut, die Pia mater, ist eine zarte, undurchlässige Schicht, die fest mit der Oberfläche von Gehirn und Rückenmark verbunden ist. Die mittlere Schicht, die Arachnoidea oder "Spinnenwebshaut" sitzt der Pia mater eng auf. Die äußerste Schicht der Hirnhaut, die Dura mater, trennt die Arachnoidea vom Schädelknochen.
Die häufigsten Symptome einer Meningitis sind Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit, sowie Fieber, Verwirrtheit oder Bewusstseinsminderung, Übelkeit und eine Überempfindlichkeit.

Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Hirnhautentzündung, Meningitis durch Viren und Bakterien

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Frühsommer-Meningoenzephalitis durch FSME-Virus

.
Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Frühsommer-Meningoenzephalitis durch FSME-Virus

.
Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Frühsommer-Meningoenzephalitis durch FSME-Virus

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste entzündliche Erkrankung des Gehirns oder der Hirnhäute, die mit grippeähnlichen Symptomen, Fieber und bei einem Teil der Patienten mit einer Meningoenzephalitis verläuft. Der Verursacher der FSME ist das FSME-Virus, ein humanpathogenes Virus, welches durch den Stich einer infizierten Zecke (dem Gemeinen Holzbock) übertragen wird. Eine Therapie ist nach Ausbruch der Krankheit sehr schwierig. Bei etwa zehn Prozent der infizierten Personen befällt das FMSE-Virus auch das Nervensystem, weitere zehn Prozent dieser Patienten leiden an Spätfolgen wie Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Psychosen.
.

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Gehirn mit Alzheimer-Krankheit, Morbus Alzheimer

Die Alzheimer-Krankheit, Morbus Alzheimer, ist die bekannteste Form einer Demenz. Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine neurodegenerative Erkrankung. Bis heute ist die Ursache der Alzheimer-Erkrankung trotz großer Forschungsanstrengungen nicht vollständig geklärt. Von Alzheimer-Demenz sind fast ausschließlich Menschen höheren Alters betroffen.
Im Gehirn von Alzheimer-Kranken sind typische Eiweißablagerungen (Amyloid-Plaques) festzustellen, welche für die langsam fortschreitende Zerstörung der Nervenzellen und Nervenzellkontakte sorgen. Bei der Alzheimer-Erkrankung ist die Funktion der Mitochondrien gestört.

Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Gehirn mit Alzheimer-Krankheit, Morbus Alzheimer

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Gehirn mit Alzheimer-Krankheit, Morbus Alzheimer

Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Gehirn mit Alzheimer-Krankheit, Gehirnveränerungen bei Morbus Alzheimer

Zu den Hauptmerkmalen der Alzheimer-Krankheit zählt die Anhäufung amyloider Plaques zwischen Nervenzellen (Neuronen) im Gehirn. Diese Plaques verhärten sich und werden unauflöslich.
Fibrillen, zu Bündeln zusammengelagerte fadenförmige Makromoleküle, bestehen aus unauflöslichen, gedrehten Fasern, die sich im Innern von Hirnzellen befinden und überwiegend aus einem Protein mit dem Namen Tau bestehen. Dieses Protein bildet Teile der Struktur der Mikro-Tubuli, welche beim Transport von Nährstoffen und anderen wichtigen Substanzen in den Nervenzelle helfen. Bei der Alzheimer-Krankheit ist das Tau-Protein abnormal und die mikro-tubularen Strukturen kollabieren.

Alzheimer ist bisher nicht heilbar, der Verlauf der Krankheit kann aber medikamentös verzögert werden.

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Multiple Sklerose (MS) des Rückenmarks

Die Ursache der Erkrankung der Menschenan Multipler Sklerose (MS) ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass die Fehlreaktion des körpereigenen Immunsystems (Autoimmunerkrankung) für die MS verantwortlich ist. Es kommt zu einer Entzündung im Bereich des Nervensystems, wobei die Nervenhüllen (Myelinscheiden, Markscheiden) und Nervenfasern allmählich zerstört werden. Dadurch wird die Weiterleitung von Nervenimpulsen durch den Zerstörungsprozess, die Entmarkung oder Demyelinisierung, beeinträchtigt.

Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Multiple Sklerose (MS) des Rückenmarks

Medizinisches Bild: Krankheit im Zentralnervensystem
Multiple Sklerose (MS) des Rückenmarks

.
Krankheit im Zentralnervensystem, ZNS, Multiple Sklerose (MS) des Rückenmarks
.

Bei der Multipler Sklerose (MS) handelt sich um eine chronisch-entzündliche Entmarktungserkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), wobei der Angriff körpereigener Abwehrzellen, T-Zellen und Monozyten (die größten der weißen Blutkörperchen, Makrophagen, Fresszellen) auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze erfolgt und diese zerstört.
Trotz moderner Untersuchungsmethoden und neuer Medikamente ist die MS bislang nicht heilbar. Die Beschwerden lassen sich therapeutisch lindern und ein Fortschreiten der Erkrankung herauszögern.

Anatomy Art
Anatomie des Menschen mit Medizin-Bilder im Bildarchiv, Grafiken, Illustrationen und Zeichnungen zu Top-Themen aus Medizin, Biomedizin, Biologie und Pharmazie sowie Medizintechnik. Funktionelle Anatomie mit Abbildungen zur Physiologie des Menschen. Organe des Menschen, innere Organe von Mann und Frau, Zytologie, Zellbiologie der Organe des Menschen. Krankheiten und krankhafte Veränderungen der menschlichen Organe.
Medical Art

..

Anzeige

(nach oben)
.

© Frank Geisler
Diagnose ZNS-
Erkrankungen:


Patientengespräch (Anamnese), Palpation (Abtasten) und Überprüfung der Reflexe, Untersuchung motorisches System, Prüfung Sensibilität, Untersuchung vegetatives Nervensystem, Feststellung psychischer Befund, Blutuntersuchung,
Liquordiagnostik, CT, EEG, MRT, MR-Angiographie